Schulzentrum Steinheim ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen

Presseartikel aus dem Westfalen-Blatt v. 24.06.2020 v. Ralf Brakemeier:

Es ist dringender denn je
Schulzentrum Steinheim ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen

Das Schulzentrum in Steinheim ist nun an das Glasfasernetz angeschlossen.
Steinheim (WB). „Noch gehen wir davon aus“, antworten die Schulleiter Verena Speer-Ramlow (Realschule) und Marko Harazim (Gymnasium) auf die Frage, ob nach den Sommerferien denn tatsächlich der Regelbetrieb in Steinheims weiterführenden Schulen wieder beginnt. Nicht erst seit dem Rückschlag im Kreis Gütersloh ist aber klar: Die Corona-Pandemie kann jederzeit wieder aufflackern, ein Lockdown ist dann auch im Kreis Höxter wieder möglich. Die Stadt Steinheim hat aber, zumindest was die Schulen angeht, ihre Hausaufgaben gemacht. Gestern konnte offiziell der Anschluss von Realschule und Gymnasium an das Glasfasernetz bekannt gegeben werden. Wenn nun der Ausbau der Leitung in den Gebäuden voran schreitet, bieten sich mit der schnelleren Datenübertragung auch viel mehr Möglichkeiten. Im Gigabit-Zeitalter
Das gilt neben der Nutzung von Tablet oder Whiteboard in den Klassen natürlich auch für das Homeschooling. Informatik-Lehrer Frank Klose schwärmt bereits von Video-Meetings mit vielen Schülern – ohne ruckeln und Bildausfälle. „Wir holen die Schulen ins Gigabit-Zeitalter“, freut sich auch Bürgermeister Carsten Torke. Nicht erst seit Corona sei klar, dass der Ausbau des schnellen Internets wichtig sei. Die Pandemie habe aber gezeigt: „Es ist dringender denn je.“ Gemeinsam mit dem Rat der Stadt wolle er die nächsten fünf Jahre die Zukunft der Schulen weiter gestalten. Die Versorgung über das ultraschnelle Glasfasernetz gehöre dazu.
Über etwa 500 Meter, von einem Verteilerknoten an der B252, musste das Leerrohr gelegt werden. 22.000 Euro investierte die Stadt aus freien Mitteln unterstützt durch eine Förderung aus dem Programm „Gute Schule 2020“. Nun können die Medienkonzepte der Schulen greifen und Mittel aus dem bisher wenig genutzten Digitalpakt des Landes NRW angezapft werden. Dazu gehört auch eine gemeinsame digitale Lernplattform über die noch gestern Abend entschieden werden sollte. Digitalisierung hat begonnen
Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, wie gut die meisten Schüler das digitale Angebot der Schulen beherrschten, sagt Direktor Marko Harazim. „Wir starten ja nicht von Null, unsere Schüler nutzen ja schon länger PC, Tablets oder Whiteboards im Unterricht“, ergänzt Verena Speer-Ramlow von der Realschule. Auch die Kommunikation mit den Eltern sei vorbildlich gewesen, bestätigt Bürgermeister Torke aus eigener Anschauung.
Nun gehe es um den Ausbau in den Schulen und auch darum, alle Lehrer weiter zu bilden, damit sie die digitalen Lehrangebote auch optimal nutzen könnten, sind sich die Schulleiter einig. Marko Harazim: „Wir planen nach den Ferien auch kleine Workshops für Eltern, damit auch sie sich mit unserem neuen ‚Open-Source-System‘ vertraut machen können.“ Wie die Zusammenarbeit in den Corona-Wochen funktioniert, fragen die Schulen in dieser Woche bei Schülern und Lehrern ab und wollen daraus ihre Schlüsse ziehen, berichtet Frank Klose. Auch 5-G möglich
Bürgermeister Carsten Torke: „Den Schülern reicht das Homeschooling jetzt. Die wollen endlich wieder in die Schule.“ Dort werde der Glasfaseranschluss bis nach den Sommerferien einsatzbereit sein, verspricht Sewikom-Geschäftsführer Kai-Timo Wilke und ergänzt: „Die Pandemie hat den Bedarf gezeigt“. Der neue Glasfaseranschluss biete zunächst eine Leistung von 10 Gigabit. „Die Bandbreite ist aber nicht limitiert, sie kann jederzeit gesteigert werden“, so Wilke. Mit den Arbeiten sei bereits vor Beginn der Corona-Krise begonnen worden. Insgesamt hat der Anbieter Sewikom 360 Kilometer Glasfasertunnel im Kreis Höxter verlegt. Damit sei auch der Ausbau des Netzes und die Installation von 5-G-Masten möglich, informiert der Geschäftsführer. „Das ist die Musik der Zukunft“, meint Bürgermeister Carsten Torke. Für ihn ist entscheidend: „Wir wollen auf alles vorbereitet sein. Das sind wir unseren Kindern schuldig.“

Stadt Steinheim ist deutschlandweit Vorreiter – Gemeinwohl steht im Fokus

Steinheim (WB). „Sozial, gerecht, solidarisch und nachhaltig.“ So versteht sich die Idee der von Christian Felber erdachten Gemeinwohlökonomie. Als erste Stadt in Deutschland hat sich Steinheim mit einem wertebasierten Orientierungsrahmen nach fast zweijähriger Arbeit mit Unterstützung von Professor Oliver Bierhoff und Studenten der Fachhochschule Bielefeld auf den Weg gemacht und am 28. Mai seine Gemeinwohlbilanz zur Zertifizierung eingereicht. Von Heinz Wilfert

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Feier auf der Freilichtbühne ermöglicht einen gemeinsamen Abschluss Corona-Jahrgang sagt „Tschüss“

Als „Corona-Jahrgang“ werden die Steinheimer Abiturienten des Jahres 2020 in die Geschichtsbücher eingehen. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig für Euch, eindeutig Position zu beziehen“, gab Direktor Marko Harazim den 71 Absolventen des Städtischen Gymnasiums Steinheim mit auf den Weg. Ihre nun erworbenen Fähigkeiten sollten sie dafür nutzen und auch dafür, „so richtig durchzustarten“. Angesichts der Corona-Pandemie wünschte Harazim „seinen“ Schülern „ein Leben ohne Einschränkungen.“

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Leiterin der Steinheimer Grundschule geht in Ruhestand

Steinheim. „Herzlichkeit” war das meistgebrauchte Wort an diesem Morgen. Damit umschrieben der Grundschulrat des Kreises Höxter, Hubertus Gockeln, und Steinheims Bürgermeister Carsten Torke die Art und Weise, wie Irmgard Hake als Schulleiterin ihren Schülern und Kollegen begegnete. In kleinem Rahmen wurde sie nach 42 Jahren im Schuldienst, davon 16 Jahre als Schulleiterin in Sommersell und Steinheim, in den Ruhestand verabschiedet.

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Rat will keine Windräder

Steinheim (WB/nf). Bei zwei Gegenstimmen ist der Rat der Stadt Steinheim dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat den Anträgen auf Errichtung von fünf Windkraftanlagen im Steinheimer Becken das gemeindliche Einvernehmen versagt.

Der Rat verfolgt damit die vor zwei Jahren eingeschlagenen Linie, keine weiteren Flächen für Windkraft auszuweisen. Der Verwaltung war ergänzend zu den bereits vorliegenden Antragsunterlagen vom 29. März 2018 vom Kreis Höxter ein Gutachten übersandt worden. Das Gutachten stammt vom Antragsteller der geplanten Anlagen, um die rechtlichen Voraussetzungen für die Genehmigung der Anlagen nach Paragraf vier des Immissionsschutzgesetzes noch einmal prüfen zu lassen. Der Gutachter hegt weiterhin Zweifel an der Wirksamkeit des Flächennutzungsplanes der Stadt Steinheim. Die Rechtswirksamkeit von Flächennutzungsplänen vieler Kommunen wird derzeit beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig überprüft.
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Erster Schulabschluss in Corona-Zeiten – 93 Jugendliche verabschieden sich

Steinheim (WB). „Wir sind mit Abstand die Besten“, so das Motto der Abschlussschülerinnen und -schüler der Städtischen Realschule Steinheim. Wie treffend, wo sie doch in den vergangenen Wochen unter Einhaltung von Mindestabständen und weiteren Maßgaben zum Infektionsschutz ihren Schulabschluss machen mussten.

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Großprojekte werden weiter verfolgt

Steinheim (WB). „Die im Rathaus haben wegen Corona wenig zu tun, wo doch die Türen geschlossen sind!“ Diese vorschnelle Aussage von Zeitgenossen trifft für Steinheim nicht zu. „Unser Verwaltungsbetrieb läuft intensiv weiter. Bei uns ist trotz der Krise jede Dienstleistung – ob im Bauamt, Bürgerbüro oder Standesamt – zu bekommen. Man braucht sich nur telefonisch anzumelden und erhält Unterstützung“, gibt ­Carsten Torke Entwarnung.

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