Stadt Steinheim ist deutschlandweit Vorreiter – Gemeinwohl steht im Fokus

Steinheim (WB). „Sozial, gerecht, solidarisch und nachhaltig.“ So versteht sich die Idee der von Christian Felber erdachten Gemeinwohlökonomie. Als erste Stadt in Deutschland hat sich Steinheim mit einem wertebasierten Orientierungsrahmen nach fast zweijähriger Arbeit mit Unterstützung von Professor Oliver Bierhoff und Studenten der Fachhochschule Bielefeld auf den Weg gemacht und am 28. Mai seine Gemeinwohlbilanz zur Zertifizierung eingereicht. Von Heinz Wilfert

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Feier auf der Freilichtbühne ermöglicht einen gemeinsamen Abschluss Corona-Jahrgang sagt „Tschüss“

Als „Corona-Jahrgang“ werden die Steinheimer Abiturienten des Jahres 2020 in die Geschichtsbücher eingehen. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig für Euch, eindeutig Position zu beziehen“, gab Direktor Marko Harazim den 71 Absolventen des Städtischen Gymnasiums Steinheim mit auf den Weg. Ihre nun erworbenen Fähigkeiten sollten sie dafür nutzen und auch dafür, „so richtig durchzustarten“. Angesichts der Corona-Pandemie wünschte Harazim „seinen“ Schülern „ein Leben ohne Einschränkungen.“

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Leiterin der Steinheimer Grundschule geht in Ruhestand

Steinheim. „Herzlichkeit“ war das meistgebrauchte Wort an diesem Morgen. Damit umschrieben der Grundschulrat des Kreises Höxter, Hubertus Gockeln, und Steinheims Bürgermeister Carsten Torke die Art und Weise, wie Irmgard Hake als Schulleiterin ihren Schülern und Kollegen begegnete. In kleinem Rahmen wurde sie nach 42 Jahren im Schuldienst, davon 16 Jahre als Schulleiterin in Sommersell und Steinheim, in den Ruhestand verabschiedet.

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Rat will keine Windräder

Steinheim (WB/nf). Bei zwei Gegenstimmen ist der Rat der Stadt Steinheim dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat den Anträgen auf Errichtung von fünf Windkraftanlagen im Steinheimer Becken das gemeindliche Einvernehmen versagt.

Der Rat verfolgt damit die vor zwei Jahren eingeschlagenen Linie, keine weiteren Flächen für Windkraft auszuweisen. Der Verwaltung war ergänzend zu den bereits vorliegenden Antragsunterlagen vom 29. März 2018 vom Kreis Höxter ein Gutachten übersandt worden. Das Gutachten stammt vom Antragsteller der geplanten Anlagen, um die rechtlichen Voraussetzungen für die Genehmigung der Anlagen nach Paragraf vier des Immissionsschutzgesetzes noch einmal prüfen zu lassen. Der Gutachter hegt weiterhin Zweifel an der Wirksamkeit des Flächennutzungsplanes der Stadt Steinheim. Die Rechtswirksamkeit von Flächennutzungsplänen vieler Kommunen wird derzeit beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig überprüft.
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Erster Schulabschluss in Corona-Zeiten – 93 Jugendliche verabschieden sich

Steinheim (WB). „Wir sind mit Abstand die Besten“, so das Motto der Abschlussschülerinnen und -schüler der Städtischen Realschule Steinheim. Wie treffend, wo sie doch in den vergangenen Wochen unter Einhaltung von Mindestabständen und weiteren Maßgaben zum Infektionsschutz ihren Schulabschluss machen mussten.

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Großprojekte werden weiter verfolgt

Steinheim (WB). „Die im Rathaus haben wegen Corona wenig zu tun, wo doch die Türen geschlossen sind!“ Diese vorschnelle Aussage von Zeitgenossen trifft für Steinheim nicht zu. „Unser Verwaltungsbetrieb läuft intensiv weiter. Bei uns ist trotz der Krise jede Dienstleistung – ob im Bauamt, Bürgerbüro oder Standesamt – zu bekommen. Man braucht sich nur telefonisch anzumelden und erhält Unterstützung“, gibt ­Carsten Torke Entwarnung.

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Freibad öffnet an Pfingsten

Steinheim (WB). Ganz sorglos und entspannt wird sie nicht, die Eröffnung des Freibades in Steinheim. Die Saison beginnt Corona-bedingt verspätet und mit ganz neuen Regeln. Der Startschuss fällt an Pfingstsamstag, 30. Mai. Der Badespaß in Steinheim wird in Schichten aufgeteilt. Los geht es um 14 Uhr. Bis 16.30 Uhr dauert die erste Badephase, nach einer intensiven Grundreinigung werden dann ab 17 Uhr die nächsten Badegäste eingelassen. Das Ziel: Nie mehr als 200 Badewillige gleichzeitig auf den 8800 Quadratmeter großen Liegeweisen zu haben. In die beiden Becken dürfen derzeit jeweils 50 Badegäste. Nach zweieinhalb Stunden müssen die Besucher das Freibad verlassen. Mit dem Konzept sollen Massenansammlungen vor dem Bad vermieden werden.

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