Erster Schulabschluss in Corona-Zeiten – 93 Jugendliche verabschieden sich

Steinheim (WB). „Wir sind mit Abstand die Besten“, so das Motto der Abschlussschülerinnen und -schüler der Städtischen Realschule Steinheim. Wie treffend, wo sie doch in den vergangenen Wochen unter Einhaltung von Mindestabständen und weiteren Maßgaben zum Infektionsschutz ihren Schulabschluss machen mussten.

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Großprojekte werden weiter verfolgt

Steinheim (WB). „Die im Rathaus haben wegen Corona wenig zu tun, wo doch die Türen geschlossen sind!“ Diese vorschnelle Aussage von Zeitgenossen trifft für Steinheim nicht zu. „Unser Verwaltungsbetrieb läuft intensiv weiter. Bei uns ist trotz der Krise jede Dienstleistung – ob im Bauamt, Bürgerbüro oder Standesamt – zu bekommen. Man braucht sich nur telefonisch anzumelden und erhält Unterstützung“, gibt ­Carsten Torke Entwarnung.

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Freibad öffnet an Pfingsten

Steinheim (WB). Ganz sorglos und entspannt wird sie nicht, die Eröffnung des Freibades in Steinheim. Die Saison beginnt Corona-bedingt verspätet und mit ganz neuen Regeln. Der Startschuss fällt an Pfingstsamstag, 30. Mai. Der Badespaß in Steinheim wird in Schichten aufgeteilt. Los geht es um 14 Uhr. Bis 16.30 Uhr dauert die erste Badephase, nach einer intensiven Grundreinigung werden dann ab 17 Uhr die nächsten Badegäste eingelassen. Das Ziel: Nie mehr als 200 Badewillige gleichzeitig auf den 8800 Quadratmeter großen Liegeweisen zu haben. In die beiden Becken dürfen derzeit jeweils 50 Badegäste. Nach zweieinhalb Stunden müssen die Besucher das Freibad verlassen. Mit dem Konzept sollen Massenansammlungen vor dem Bad vermieden werden.

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Mensa wird zum Bistro

Steinheim (WB). Vor gut zehn Jahren war die gemeinsame Mensa von Gymnasium und Realschule Steinheim eröffnet worden. Nun wurde sie komplett überarbeitet und wird Schülern Lehrern und auswärtigen Nutzern nach den Sommerferien wieder zur Verfügung stehen. Aus der modernen Mensa mit langen Tischreihen ist eine Lokalität mit Bistro-Charakter geworden. Frische Farben und Nischen erlauben das Zusammensitzen von kleinen Gruppen.

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Einrichtungen im Friedrich-Wilhelm-Weber-Forum öffnen wieder

Steinheim. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass nahezu das gesamte öffentliche Leben zum Erliegen gekommen ist. Davon betroffen waren unter anderem auch die Einrichtungen der Stadt Steinheim im Friedrich-Wilhelm-Weber-Forum. Aufgrund der gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung ist es nun möglich, einige der Einrichtungen des Friedrich-Wilhelm-Weber-Forums wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen:
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Ratssitzung in der Stadthalle

Steinheim. „Auch für uns ist das Neuland“, sagte Bürgermeister Carsten Torke zu Beginn der jüngsten Ratssitzung – und meinte damit nicht wie einst Bundeskanzlerin Angela Merkel das Internet, sondern das Leben in der Corona-Zeit. Um die Tagung des Steinheimer Stadtrates während der Pandemie durchführen zu können, mussten am Montagabend bestimmte Vorgaben erfüllt werden, unter anderem ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Lokalpolitikern.
Daher fand die Sitzung nicht im Rathaussaal, sondern in der deutlich größeren, frisch renovierten Stadthalle statt.
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Bürgerinformation Bike-Park

Bürgerinformation für die Anwohnerinnen und Anwohner der Schulgrundstücke des städtischen
Gymnasiums und der Realschule Steinheim über den Jugend-Freizeitbereich mit Bikepark im
Schulzentrum der Stadt Steinheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Informationsschreiben möchte ich Sie über Art und Umfang der bevorstehenden Arbeiten zur
Schaffung eines Mountainbike-Parcours und eines Aufenthaltsbereichs für Jugendliche auf dem
Schulgelände des städtischen Gymnasiums Steinheim informieren. Gern hätte ich Sie zu einem Infoabend ins
Rathaus eingeladen. Dies ist jedoch in der derzeitigen Situation der Corona-Pandemie, in der
Kontaktvermeidung das höchste Gebot ist, leider nicht möglich. Daher erfolgt die Information auf schriftlichem
Weg. Ich bitte hierfür um Ihr Verständnis.
Bereits in früheren Jahren gab es Anfragen, ob den Skateboardern in Steinheim eine Fläche zur Verfügung
gestellt werden könnte für eine Sportanlage mit Bike- und Skateboard-Elementen. In einer
Bürgersprechstunde im Frühjahr 2018 sind Eltern und Kinder nochmals mit dem Wunsch nach einem
Mountainbike-Parcour an mich herangetreten.
Im Zusammenhang betrachtet mit den immer wieder auftretenden Vandalismusschäden und Beschwerden
aufgrund störender Geräuschemissionen, zurückzuführen auf die unerlaubte Nutzung beider Schulhöfe in den
Abend- und teilweise Nachtstunden, entstand die Idee, den Kindern und Jugendlichen einen Freizeitbereich
abseits der Schulhöfe auf der Grünfläche an der Dreifach-Sporthalle anzubieten. Dieser darf bis in die
Abendstunden (max. 22:00 Uhr) genutzt werden. Die Fläche bietet zudem den erforderlichen Raum, um den
Wünschen der Mountainbiker und Skateboarder nach einem interessanten Parcour mit unterschiedlichem
Anspruchsniveau zu entsprechen.
Bei der Auswahl einer geeigneten Fläche für dieses Projekt war es mir ein Anliegen, den Jugendlichen eine
Alternative zu bieten. Besonders wichtig war es mir zudem, mit dieser Maßnahme für eine Beruhigung in
Ihrem direkten Wohnumfeld beizutragen. Gleiches gilt für die Anwohner der Mozart-, Bach- und
Beethovenstraße. Im Bereich des Walls hinter unserem Gymnasium ist im Laufe der Zeit bereits ein „illegaler“
Bike-Parcour entstanden. Auch hier möchte ich mit dieser neuen Maßnahme erreichen, die Jugendlichen aus
diesem, direkt an angrenzende Wohnhäuser befindlichen Bereich, auf den neuen, weiter entfernten Bereich
zu lenken.
Der Bezirksausschuss Kernstadt hat sich in seinen Sitzungen am 20.03.2018 und 05.07.2018 mit der
Thematik sowie der Grünfläche zwischen Schule und Sporthalle des Gymnasiums als mögliche Fläche befasst.

Mit der Firma Turbomatik Bikeparks ist ein qualifiziertes Planungsbüro aus Warstein damit beauftragt worden, zunächst die Eignung des Grundstücks und der Umgebung für den gewünschten Zweck zu beurteilen. Dies geschah in einem Ortstermin mit dem Fachplaner, Herrn Günter Bracht, am 24.08.2018. Herr Bracht sah die vorgeschlagene Fläche als ausreichend groß und grundsätzlich geeignet an und hat eine Vorplanung erarbeitet.

In weiteren Beratungen der politischen Gremien ist dann in der Folge die Grundsatzentscheidung gefallen, das Projekt zu realisieren und die erforderlichen Haushaltsmittel dafür bereitzustellen.
Im Spätsommer 2019 wurde seitens der Stadt Steinheim die DEKRA Bielefeld damit beauftragt, ein Lärmgutachten zu erstellen. Danach ist eine Verwirklichung des Teilprojekts „Skatepark“ aus immissionsrechtlicher Sicht problematisch, da die Immissionsrichtwerte überschritten werden. Eine Baugenehmigung würde deswegen für den Skatepark voraussichtlich nicht erteilt werden. Die übrigen geplanten Teilprojekte „Bikepark“, „Streetballfeld“ und „Aufenthaltsfläche“ sowie eine eventuell zu schaffende leisere Alternative zum Skatepark, z.B. eine Outdoor-Fitnessanlage, wären unter dem Aspekt des Lärmschutzes hingegen zulässig. Die Nutzung wäre dabei werktags zwischen 14:00 Uhr und 22:00 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 15:00 Uhr und 22:00 Uhr möglich.
Der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales der Stadt Steinheim hat in seiner Sitzung am 25.09.2019 sodann einstimmig das weitere Vorgehen wie folgt beschlossen:

Der Bauantrag wird ohne den Teilbereich „Skatepark“ gestellt. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, wird unter Beteiligung der Schulen und der Steinheimer Jugendorganisationen ein Workshop zur Detailplanung der übrigen Bereiche durchgeführt. Die bereitgestellten Haushaltsmittel werden ins nächste Haushaltsjahr übertragen mit dem Ziel, im Frühjahr 2020 mit der Realisierung der Maßnahme zu beginnen.Für den Skatepark gibt es die Optionen, ihn entweder an einer anderen Stelle im Stadtgebiet zu errichten oder darauf zu verzichten und am Standort Schulzentrum stattdessen ein anderes, von den Geräuschimmissionen her leiseres Vorhaben zu verwirklichen. In eine politische Entscheidung hierüber könnten die Ergebnisse des Workshops einfließen.
Mit Datum vom 30.10.2019 hat das Bauamt des Kreises Höxter die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt.
In der vergangenen Woche konnte dann die stabile Hochdruckwetterlage und der damit verbundene sehr trockene Boden der zu nutzenden Rasenfläche und die Tatsache, dass bei einer anderen Baustelle die benötigte Menge an Bodenaushub zur Verfügung stand, zur Lieferung des Bodens für die Mountainbike-Strecke genutzt werden. Die Modellierung des Bodens zu einem Parcours soll im kommenden Sommer erfolgen. Im Winter 2020/2021 könnten dann (hoffentlich) die weiteren Überlegungen zum Basketball-Spielfeld und dem Aufenthaltsbereich für Jugendliche in entsprechenden Workshops nachgeholt werden.

Soweit die Ausführungen zum bisherigen Verlauf der Planungen. Im Planentwurf gab es noch einen „Skatepark“, dieser kommt aufgrund der Bedenken aus dem Lärmschutzgutachten nicht zur Ausführung.

Ich hoffe, ich konnte Sie mit diesem Schreiben hinreichend informieren. Sollten Ihrerseits noch Fragen offengeblieben sein, können Sie sich gern telefonisch an den Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, Herrn Gerd Engelmann, Tel. 05233/21150, wenden.

Mit freundlichem Gruß

gez.
Carsten Torke
Bürgermeister

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